Unboxing und Hands-on Microsoft Surface Book

JosefVeröffentlicht von

Josef
In der Arbeit hatte ich noch vor Weihnachten die Gelegenheit unser neues Abteilungs Surface Book von Microsoft kurz zu testen.

Als Microsoft diese Mischung aus Tablet und Laptop vorgestellt hat, hörte es sich schon sehr interessant und vielversprechend an.

Da ich eher aus der „Apple-Welt“ komme war ich dem jedoch ein wenig skeptisch gegenüber. Da ich es von der Firma aus Redmond eher als erzwungenen Versuch angesehen habe, in der Welt der Designer, Fotografen, Architekten usw. Fuß zu fassen.

Aber nun zu den ersten Eindrücken.

Die Verpackung kommt hochwertig daher und vermittelt schon den Eindruck, dass es sich um kein Gerät für 199 € handelt.

Beim Öffnen des Deckels kommt einen ein sauber aufgeräumtes Innenleben entgegen. Nichts fällt und rutscht durcheinander.

 

Das Ganze erinnert mich ein wenig an das auspacken meines MacBook´s 😉 **räusper**

Sehr schön finde ich, dass nur ein und auch der richtige Stromadapter dabei ist. Und nicht wie bei vielen anderen ein oder mehrere, die man dann entsorgen muss.

Im Lieferumfang sind das Surface Book, der Stift sowie das Netzteil enthalten. Sehr positiv finde den Ladestecker, für das Surface Book. Dieser wird per Magnet „gehalten“ und reißt das Gerät nicht gleich vom Tisch, wenn man aus versehen über das Kabel stolpert.

Nun zum Surface Book selber. Das Tablet sowie Dockingstation sind schön designet und von den Materialen sehr hochwertig. Was man aber auch bei einem stolzen Preis von rund 2000 € (für dieses Modell) erwarten darf.

Das Gerät Tablet ist sehr groß (13,5“) hat auch sein Gewicht, gerade noch so dass man es ohne größere Probleme mit einer Hand halten kann.

Zusammen mit der Dockingstation wiegt es rund 1,5 kg, was ich dafür sehr ok finde. Berücksichtigt man, dass in der Dockingstation außer der Tastatur und dem Touchpad, ein zusätzlicher Akku sowie die dedizierte Grafikkarte (NVIDIA GeForce-Grafik) enthalten ist.

Nach dem Einschalten begrüßt einen das wirklich extrem scharfe Display (3000 × 2000 (267 PPI)) mit sehr schönen satten Farben. Auch das Seitenverhältnis von 3:2 ist zum arbeiten sehr angenehm.

Die Einrichtung läuft recht einfach ab. Es werden ein paar Benutzerdaten abgefragt, oder man kann sich auch mit deinem vorhandenen Microsoftkonto anmelden.

Die Tastatur verfügt über einen angenehmen Druckpunkt. Dank der Tastaturbeleuchtung kann man auch bei schlechten Lichtverhältnissen die Tasten gut erkennen. Bei direkten Lichteinfall kann es jedoch passieren dass die Tasten sich durch die helle Schrift bzw. der hellen Oberfläche schwer sichtbar sind.

Beim Touchpad jedoch konnte ich keine negativen Punkte feststellen. Es ist leicht und präzise zu bedienen.

Ein zusätzlicher Schritt in der ersten Einrichtung ist das Verbinden des Stiftes. Was wunderbar klappt. Der Pen liegt angenehm in der Hand und gleitet fast perfekt über die Oberfläche des Touchdisplays. Wenn man ihn gerade nicht verwendet, kann man ihn per Magnethalterung seitlich am Tablet befestigen.

Nach der Einrichtung fährt Windows hoch und man kann sofort mit dem arbeiten beginnen. Wenn die Dockingstation verbunden ist, neigt man dazu mit Tastatur und Touchpad zu arbeiten, wie man es von einem Laptop gewohnt ist. Man vergisst den Touchscreen dann schnell.

Entkoppelt man das Tablet jedoch, benutze ich lieber den Stift als mit den Fingern über das Display zu wischen.

Das Surface muss vor dem Entnehmen entkoppelt werden, da es elektromechanisch verriegelt wird, sobald man es auf die Dockingstation setzt. Dieses kann über die Tastatur oder über ein Symbol in der Taskleiste unter Windows erfolgen.

Zur Performance und Akkuleistung kann ich noch nichts sagen, die wie gesagt nur kurz Zeit hatte des zu testen. Meine Erfahrungen damit reiche ich jedoch nach.

Das Einzige was mir bereits aufgefallen ist, ist der eingebaute Lüfter. Dieser war bei der Einrichtung und Starten des Surface Book kaum bis gar nicht wahrnehmbar. Jedoch beim Suchen und Installieren von Windows Updates, war ein deutliches Rauschen zu hören, dass immer lauter wurde. Was ja bei einem Tablet im ersten Schritt unangenehm ist. Erinnert man sich aber daran, dass ein Intel i5 oder i7 Prozessor verbaut ist, der nun mal ordentlich Leistung hat, akzeptiert man das Geräusch weitestgehend.

Das waren nun meine ersten Eindrücke des Microsoft Surface Book. Ihr könnt gerne eure Meinungen und Erfahrungen in den Kommentaren schreiben.

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