Servierwagen „Bekväm“ als Werkbank

ArneVeröffentlicht von

Die Werkbank

Bekväm – Phönix aus der Asche

Ich wollte schon immer mal eine ausgedehnte Werkbank haben – mit allem Drum und Dran. Nun gut, zu einer Werkbank hat es jetzt gereicht, doch ausgedehnt sieht anders aus. Aber wie sagt der Volksmund so passend? “Lieber den Dremel in der Hand als die Standbohrmaschine auf dem Dach.“ Sorry, MacClaus, ich meinte nicht den Dremel sondern natürlich den mächtigen Ryobi EHT150V. 😉

Nun spielte mir das Leben einen Servierwagen in die Hände. Aber wozu braucht man einen Servierwagen, in den keine Kiste Bier reinpasst? -Verrückt.- Wer denkt sich so etwas aus? Also Akkuschrauber raus, Plattenreste aus dem Keller geholt und Werkzeug bereit gelegt. Ziel: eine platzsparende Werkbank mit den Mitteln, die ich daheim habe.

Wie funktioniert’s?

In ein paar Schritten habe ich mir dann eine kleine feine Werkbank gebastelt, die auch fix von meinem Arbeits-/Gästezimmer in die Abstellkammer gerollt werden kann oder sonst wohin, wo man sie braucht.

  1. Schritt: Spanplatte eines ausgedienten Schreibtisches von hinten großflächig angespaxt (Zwischenräume mit Holzresten auffüllen)
  2. Schritt: Steckdosenleiste am Wagenbein befestigt
  3. Schritt: Nägel in die Platte geschlagen, um das Werkzeug aufzuhängen (Nägelköpfe mit Heißkleber vergrößert)
  4. Schritt: Polierbock mit Schrauben befestigt
  5. Schritt: Schraubstock mit Schrauben befestigt (der kleine Rote an der rechten Ecke und ja, es gibt so kleine Schraubstöcke wirklich! Wird sich zeigen, ob der was kann)

Der Schleifbock läßt sich mit diversen rotierenden Sägeblättern oder Schleifsteinen bestücken. Mittels Welle kann man auch den Kleinkram anschließen, den man von den Multifunktionsgeräten kennt. Ach, ich bin doch eigentlich gut aufgestellt. Ich könnte mir aber noch vorstellen, dass bei Zeiten eine Standbohrmaschine montiert wird. Aber Weihnachten ist noch lange hin. 😉

Also, was fehlt noch? Was meint ihr? Anregungen gerne in die Kommentare!

 

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